Bernhard Reichel

Laute und historische Zupfinstrumente

Bernhard Reichels Repertoire umfasst Musik von 1550 bis 1850 auf dem entsprechenden Instrumentarium - von Renaissance- und Barocklaute, über die Theorbe und Arciliuto, bis zur Barock- und romantischen Gitarre.

 

Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in ganz Europa, dazu wirkte er an Uraufführungen von u.a. Christoph Czech, sowie an zahlreichen Rundfunk-, TV- und CD- Aufnahmen für u.a. den ORF und den NDR, mit.

2016 nahm er Solowerke für die Hörbuchproduktion „fonte lattaia - Quellen der Milchstraße“ auf.

Bernhard Reichel ist Gründungsmitglied des „Ensemble Urstrom“ und spielt seit 2015 regelmäßig mit dem Blockflötisten Claudius Kamp. Im März 2018 erschien ihre Debüt CD beim Label Aurea Vox.

 

Als Generalbassspieler kooperierte er u.a. mit dem „Kammerorchester LAUDATE, CANTATE“ unter der Leitung von Daniel Sepec, dem „Bremer Barock Consort“ unter Manfred Cordes und Detlef Bratschke, dem "BarockWerk Hamburg" unter Ira Hochman, als auch mit dem „Telemannische Collegium Michaelstein“, „Cantus Thuringia“, „Lux Musicae London“, dem „Svapinga Consort“ unter Robert Selinger, dem „Barockensemble Stella Maris“, „Tempesta Reale“, dem „Bremer Bach Consort“unter Annegret Siedel und „Lippe Barock“. 

Als gefragter Duopartner begleitete er Solisten wie Mirjam- Luise Münzel, Anna Markova, Andreas Mäder  und Oksana Vasilkova. Im Rahmen des Ensemble strumentale FIMA spielte er unter der Leitung von Alfredo Bernadini und Rinaldo Alessandrini.

 

Er gab Konzerte bei Festivals und Veranstaltern wie der „Styriarte Graz“, dem „Festival Oude Muziek Utrecht“, „Musica Antiqua Bruges“, der „Residenzwoche München“, „Gröpelinger Barock“, den „Heiligenberger Abendserenaden“, „Alte Musik in Fürstenfeld“ und den „Open Recorder Days Amsterdam“. Als Dozent gab er u.a. Meisterkurse an der Folkshögskola in Framnäs/Schweden.

Im Zuge seiner Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis publizierte er eine musikwissenschaftliche Arbeit in der Schriftreihe Paraphrasen im Band "Praktische Musiktheorie", Georg Olms Verlag, Hildesheim ber die Werke für Solovioline von J.S. Bach und beschäftigte sich als studentische Hilfskraft von Joachim Held mit historischen Quellen über den Generalbass auf der Laute.

 

2015 wurde er mit einem Stipendium der Oscar und Vera Ritter- Stiftung ausgezeichnet, 2017 erhielt er ein Stipendium der Sommer School Dartington, was ihm ermöglichte mit Emma Kirkby und David Miller zusammen zu arbeiten.

 

Bernhard Reichel wurde in Wien /Österreich geboren und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht bei Gerhard Löffler an der Musikschule Wien, die er mit Auszeichnung absolvierte. Danach setzte er seine Ausbildung als Jungstudent an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Susanna Löffler fort. 2009 begann er ein künstlerisches und pädagogisches Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in der Klasse von Prof. Thomas Müller- Pering. Sein Diplomkonzert wurde mit Bestnote (1,0) bewertet. In Weimar erhielt er seinen ersten Lautenunterricht bei Björn Colell.

 

Während seines Studiums besuchte Bernhard Reichel zahlreiche Meisterkurse u.a. regelmäßig bei Paul O`Dette, sowie bei Jürgen Hübscher, Luciano Contini, Andrea Damiani, Simon Linné, Hopkinson Smith, William Carter, Luca Pianca und als Gitarrist bei u.a. David Russell, Carlo Marchione, Johannes Monno, Olaf van Gonnissen und Tilman Hoppstock.

 

Von 2013 bis 2016 studierte er Laute und historische Zupfinstrumente bei Prof. Joachim Held an der Akademie für Alte Musik, Bremen.

 

 

 

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